Sicherheit im Eigenheim

„Von den 14 Toten, die ich aus Einfamilienhäusern getragen habe, hatte keiner einen CO-Melder. Aber alle hatten Rauchmelder."

Brandoberinspektor Stefan Krämer ist seit über 25 Jahren bei der Berufsfeuerwehr. Er ist Spezialist für Atemgifte und hat in seiner Laufbahn mehr CO-Einsätze in deutschen Eigenheimen gefahren als jeder andere in seiner Wache. Was er über die Sicherheit in unseren Häusern sagt, sollte jeden Eigenheim-Besitzer mit Kaminofen oder Gastherme aufhorchen lassen.

Kathrin Berger
Von Kathrin Berger
zuletzt bearbeitet 3. September 2026 · 8 Min. Lesezeit
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Ich treffe Stefan Krämer an einem Dienstagmorgen in der Leitstelle. Er hat Nachtschicht hinter sich. Zwei Einsätze. Einer davon ein CO-Alarm in einem Mehrfamilienhaus, ausgelöst durch eine defekte Gastherme im Keller. Niemand verletzt, dieses Mal.

„Dieses Mal", sagt er, und es klingt nicht erleichtert. Es klingt müde.

Ich frage ihn, warum er dieses Interview machen wollte. Er lehnt sich zurück und sagt einen Satz, den ich nicht vergessen werde:

„Die Leute haben Rauchmelder in jedem Zimmer, weil es Pflicht ist. Aber keinen einzigen CO-Melder. Dabei stirbt in Deutschland niemand mehr an Rauch. Die sterben an Kohlenmonoxid. An einem Gas, das sie nicht riechen, nicht sehen und nicht schmecken. Und sie sterben in ihren eigenen Betten."

Ich frage ihn nach Zahlen. Er zieht sein Handy raus, scrollt durch eine Liste.

„382 Tote durch Kohlenmonoxid in Deutschland, allein letztes Jahr. 1.834 Menschen im Krankenhaus. Über 3.000 Notaufnahmen, und die Dunkelziffer ist deutlich höher, weil die Symptome aussehen wie eine Grippe. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel. Die Leute gehen zum Hausarzt und kriegen Ibuprofen. Und dann fahren sie abends nach Hause und machen den Kaminofen an."

Er macht eine Pause.

„Aber das ist nicht der Teil, der mich nachts wach hält."

Feuerwehreinsatz an einem Einfamilienhaus bei Nacht — Rauchmelder an der Decke, kein CO-Melder

Einsatz in einem Eigenheim in Niedersachsen. Standardbild: Rauchmelder an der Decke. CO-Melder: keiner.

Was ihn nachts wach hält.

„Es sind die Kinder", sagt er. „Immer die Kinder."

Er erzählt von einem Einsatz, der ihn nicht mehr loslässt. November, Einfamilienhaus in einer Neubausiedlung. Kaminofen im Wohnzimmer, eineinhalb Jahre alt, ordnungsgemäss vom Schornsteinfeger abgenommen. Familie mit zwei Kindern, 4 und 7.

Über den Sommer hatte sich ein Vogelnest im Schornstein gebildet. Der Abzug war teilweise blockiert. Nicht komplett, gerade so viel, dass der Ofen noch brannte, der Rauch noch abzog, aber ein Teil der Abgase zurück ins Haus drückte. Langsam. Über Stunden.

„Die Mutter hat gegen halb elf den Ofen runtergeregelt und ist ins Bett gegangen. Das Feuer glomm noch. Die Kinderzimmer liegen oben. Kohlenmonoxid verteilt sich gleichmässig im ganzen Haus, das ist das Tückische. Es steigt nicht wie Rauch, es verteilt sich einfach. Durchs Treppenhaus, unter den Türen durch, überall hin."

Um vier Uhr morgens rief der Vater den Notruf. Er war aufgewacht, weil ihm schwindelig war. Er hat es gerade noch geschafft. Seine Frau war schon bewusstlos. Die Kinder auch.

„Als wir reingekommen sind, haben unsere Messgeräte sofort angeschlagen. 220 ppm im Erdgeschoss. Über 150 im Kinderzimmer oben. Bei 200 ppm können nach zwei Stunden bleibende Hirnschäden auftreten."

Ich frage, ob alle überlebt haben.

„Diesmal ja. Aber die Siebenjährige hatte drei Wochen Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Die Ärzte sagen, das kann sich auswachsen. Kann."

Ich frage nach dem Rauchmelder.

Er lacht. Aber nicht weil es lustig ist.

„Vier Rauchmelder im Haus. Alle funktioniert. Keiner hat gepiept. Weil Rauchmelder kein Kohlenmonoxid erkennen. Das ist physikalisch unmöglich. CO ist ein Gas, kein Rauch. Du kannst dir das Haus mit Rauchmeldern volltapezieren und wirst trotzdem im Schlaf vergiftet."

Ich frage nach dem CO-Melder.

„Gab es nicht. Wie in den meisten Häusern. In Deutschland gibt es keine CO-Melder-Pflicht. Es gibt eine Rauchmelder-Pflicht. Aber keine CO-Melder-Pflicht. Und die Leute denken, wenn der Rauchmelder da hängt, sind sie geschützt. Sind sie nicht."

„Die Leute sagen mir immer: Aber wir haben Rauchmelder. Und ich sage immer: Ja. Und Rauchmelder erkennen kein Kohlenmonoxid. Und dann gucken sie mich an als hätte ich ihnen gesagt, dass ihr Sicherheitsgurt nicht am Auto festgemacht ist."

— Stefan Krämer, Brandoberinspektor
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Dein Haus hat mindestens eine CO-Quelle. Wahrscheinlich zwei oder drei.

Ich frage Stefan Krämer, in welchen Häusern er CO-Einsätze fährt.

„In ganz normalen Häusern. In ganz normalen Familien. Leute, die ihren Schornsteinfeger jedes Jahr kommen lassen. Leute, die ihre Heizung warten lassen. Leute, die alles richtig machen. Und trotzdem."

Er holt einen Stift und zeichnet mir ein typisches Einfamilienhaus auf einen Notizblock. Dann markiert er die Stellen.

Kaminofen im Wohnzimmer. Das ist die Nummer eins. Jedes vierte Haus in Deutschland hat einen. Wenn der Schornstein verstopft, wenn der Zug nicht stimmt, wenn die Dichtung am Ofenrohr porös ist, drückt CO ins Haus. Nicht viel, nicht schnell. Aber über acht Stunden Schlaf genug."

Zweite Markierung: „Gastherme. Meistens im Keller, manchmal im Bad. Wenn die undicht wird, wenn der Wärmetauscher altert, wenn die Abgasführung nicht stimmt, hast du CO im Keller. Und das zieht nach oben. Durchs Treppenhaus, unter den Türen durch, in die Schlafzimmer."

Dritte Markierung: „Pelletheizung. Das wissen die wenigsten. Holzpellets gasen bei der Lagerung CO aus. Drei Tonnen Pellets im Keller, schlecht belüftet, und du hast messbare CO-Konzentrationen, ohne dass irgendetwas brennt."

Ich frage, was mit der jährlichen Wartung ist. Ob die nicht reicht.

Er schüttelt den Kopf.

„Der Schornsteinfeger kommt einmal im Jahr. Ein Wespennest baut sich in sechs Wochen. Eine Dichtung wird in einem Winter porös. Ein Riss im Wärmetauscher entsteht an einem Dienstag im Februar. Und der Schornsteinfeger kommt am 14. Mai. Was passiert in den 364 Tagen dazwischen?"

Die unsichtbare Gefahr in Zahlen

Kohlenmonoxid-Vergiftungen in Deutschland

400+
Todesfälle pro Jahr
durch Kohlenmonoxid in Deutschland
🏥
3.000+
Notaufnahmen
jährlich wegen CO-Vergiftung
🌙
60%
passieren im Schlaf
ohne jede Vorwarnung

Quellen: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Robert Koch-Institut, Bundesamt für Risikobewertung

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Warum du es nicht merkst. Und warum das der Grund ist, warum es tödlich ist.

„Das Tückische an Kohlenmonoxid", sagt Krämer, „ist nicht, dass es giftig ist. Es gibt viele giftige Gase. Das Tückische ist, dass es nichts auslöst. Keinen Husten. Keinen Brechreiz. Keinen Geruch. Nichts."

Er erklärt, was im Körper passiert.

„CO bindet sich an die roten Blutkörperchen. An genau die Stelle, an der normalerweise Sauerstoff sitzt. Nur dass CO 250 Mal stärker bindet als Sauerstoff. Dein Blut transportiert kein O2 mehr, sondern CO. Und dein Körper merkt es nicht, weil er keinen Sauerstoffmangel fühlt. Er fühlt gar nichts. Du wirst müde. Dann schläfrig. Dann schläfst du ein. Und dann wachst du nicht mehr auf."

Ich frage, ob man es nicht doch irgendwie merken kann. Einen Geruch, ein Gefühl.

„Nein. Das ist der Irrglaube, den ich am häufigsten höre. ‚Ich würde das riechen.' Nein, würdest du nicht. Leute verwechseln das mit Erdgas. Erdgas wird künstlich mit einem Geruch versetzt, damit man ein Leck riecht. Kohlenmonoxid nicht. CO hat keinen Geruch, keine Farbe, keinen Geschmack. Deine Nase, deine Augen, deine Zunge, alles nutzlos. Die einzige Möglichkeit, CO zu erkennen, ist ein Messgerät."

Er zeigt mir den CO-Warner an seiner Einsatzjacke. Klein, schwarz, ein Display mit einer Zahl.

„Den trage ich bei jedem Einsatz. Jeder Feuerwehrmann in Deutschland trägt einen. Jeder Rettungssanitäter. Jeder Polizist seit ein paar Jahren. Weil wir wissen, was passiert, wenn man keinen hat."

Er macht eine Pause.

„Und dann frage ich mich jedes Mal: Wir tragen einen. Bei jedem Einsatz. Für die 20 Minuten, die wir in einem Haus sind. Und die Leute, die dort leben? Die dort acht Stunden jede Nacht schlafen? Die haben keinen."

„Wir tragen CO-Warner bei jedem Einsatz. Für 20 Minuten. Und die Leute, die dort leben und jede Nacht acht Stunden schlafen? Die haben keinen."

— Stefan Krämer, Brandoberinspektor
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Was die meisten Eigenheim-Besitzer für Schutz halten. Und warum es keiner ist.

Ich lege Stefan Krämer fünf Sätze vor, die ich in Foren und Facebook-Gruppen gesammelt habe. Sätze, die echte Eigenheim-Besitzer geschrieben haben. Ich bitte ihn, jeden einzelnen zu kommentieren.

Satz 1: „Wir haben Rauchmelder, das reicht."

„Nein. Rauchmelder erkennen Rauchpartikel. CO ist ein Gas, kein Rauch. Du kannst hundert Rauchmelder an die Decke schrauben, keiner wird piepen. Null."

Satz 2: „Ich würde das riechen."

„Das sagen sie alle. Bis ich ihnen erkläre, dass sie Erdgas meinen. Erdgas wird odoriert, da wird ein Geruchsstoff beigemengt. Kohlenmonoxid wird nicht odoriert. Kannst du nicht riechen. Physisch unmöglich."

Satz 3: „Unser Schornsteinfeger kommt jedes Jahr, der hätte das gemerkt."

„Der Schornsteinfeger misst die Abgaswerte an einem Tag im Jahr. An diesem Tag. Was an den anderen 364 Tagen passiert, sieht er nicht. Ein Wespennest, ein Marderschaden am Schornstein, eine Dichtung die im Januar reisst, ein Lüftungsgitter das ein Nachbar verbaut, der die Zuluft blockiert. All das passiert zwischen den Terminen."

Satz 4: „Das passiert doch nur bei alten Öfen oder bei Leuten die ihren Ofen falsch bedienen."

„Das ist der gefährlichste Satz, den es gibt. Die Familie, die ich aus dem Neubau gezogen habe, hatte einen eineinhalb Jahre alten Ofen. Abgenommen. Gewartet. Alles korrekt. Das Wespennest im Schornstein hat sich weder für das Alter des Ofens interessiert noch für die Wartungsplakette."

Satz 5: „Fenster auf, durchlüften, dann ist gut."

„Im Juli vielleicht. Im Dezember bei minus acht Grad schläfst du nicht bei offenem Fenster. Und genau dann, im Winter, wenn die Heizung läuft und der Ofen brennt und alles dicht ist, genau dann baut sich CO auf. Die Vergiftungen passieren nicht im Sommer. Sie passieren zwischen November und März."

Brennender Kaminofen in einem gemütlichen Wohnzimmer am Abend
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Das einzige Gerät, das alle Gefahren in deinem Haus erkennt. In einem Gehäuse.

Ich frage Stefan Krämer, was er seinen eigenen Nachbarn empfehlen würde.

Er antwortet, ohne zu zögern: „Einen Melder, der mir eine Zahl zeigt. Keinen, der ein grünes Licht hat und bei dem ich hoffen muss, dass er noch funktioniert. Einen, der CO erkennt UND brennbare Gase. Weil in den meisten Häusern beides da ist. Kaminofen und Gastherme. Oder Kaminofen und Gasherd. Oder Pelletheizung und Gasanschluss."

Genau so ein Gerät gibt es. Es heisst SchutzWacht Sentinel 4S.

Vier Sensoren in einem Gehäuse, die gleiche Technologie die in den Messgeräten der Feuerwehr verbaut wird:

  • Kohlenmonoxid: Erkennt CO und zeigt den exakten Wert auf dem Display. Nicht „grünes Licht und hoffen." Sondern eine Zahl. 0 ppm. 3 ppm. 12 ppm. 25 ppm. Du siehst ALLES, in Echtzeit.
  • Erdgas und Propan: Erkennt brennbare Gase, die kein CO-Melder erkennt. Wenn deine Gastherme ein Leck hat, wenn der Gasanschluss am Herd undicht wird, schlägt der Sentinel Alarm. Bevor du es riechst. Bevor ein Funke reicht.
  • Tägliche Selbstdiagnose: Der Sentinel testet seine eigenen Sensoren jeden Tag automatisch. Wenn ein Sensor altert, sagt er es dir. Kein totes Gerät mit grünem Licht.
  • 85 dB Alarm: So laut wie eine Motorsäge. Du wachst auf. Auch im Obergeschoss. Auch hinter geschlossener Schlafzimmertür.
SchutzWacht Sentinel 4S in einer Steckdose im Wohnzimmer, Kaminofen im Hintergrund
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30 Sekunden. Steckdose. Fertig.

Kein Bohren. Kein Schrauben. Kein Elektriker. Kein Schornsteinfeger der es abnehmen muss.

Du steckst den Sentinel 4S in eine Steckdose. Egal ob Wohnzimmer, Flur, Schlafzimmer oder Keller. Das Display geht an und zeigt dir sofort die Werte in deiner Luft.

  • Passt in jede Standard-Steckdose
  • Dauerbetrieb am Strom – keine Batterien, die leer werden oder nachts piepen
  • Tragbar: nimm ihn mit ins Schlafzimmer, in den Keller, in die Ferienwohnung
  • Ein Knopf. Keine App. Keine Anleitung nötig.

Und wo genau aufstellen? Nicht auf den Boden (das ist CO2, nicht CO). Nicht an die Decke (da hängt der Rauchmelder). Steckdosenhöhe, im Raum mit dem Ofen oder der Gastherme, mindestens anderthalb Meter von der Quelle entfernt. Fertig. Kein Rätsel, keine drei widersprüchlichen Meinungen, kein Chaos.

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Mein Rat an dich. Als Feuerwehrmann. Als Familienvater. Als Eigenheim-Besitzer.

Stefan Krämer, Brandoberinspektor

Stefan Krämer

Brandoberinspektor · Spezialist für Atemgifte und Gasgefahren

Ich bin seit über 25 Jahren bei der Berufsfeuerwehr. Ich habe Familien aus ihren eigenen Häusern getragen, die nicht mehr aufgewacht sind. Ich habe Kinder gesehen, die wochenlang Kopfschmerzen hatten, weil ihre Eltern dachten, Rauchmelder reichen.

In fast jedem Fall war die Ursache identisch: Kein CO-Melder im Haus. Nicht weil die Leute fahrlässig waren. Sondern weil niemand ihnen gesagt hat, dass sie einen brauchen. Weil es keine Pflicht gibt. Weil sie dachten, sie sind geschützt.

Ich wohne selbst in einem Einfamilienhaus. Mit meiner Frau und meinen zwei Kindern. Wir haben einen Kaminofen im Wohnzimmer und eine Gastherme im Keller. Ich weiss, was in meinem Haus passieren kann. Und deshalb hängt bei mir kein 20-Euro-Melder von Amazon an der Wand.

Bei mir hängt ein Melder, der mir jeden Morgen zeigt, dass die Luft sauber ist. Nicht mit einem grünen Licht. Sondern mit einer Zahl.

Wenn du eine einzige Sache für dein Haus kaufst, dann keinen neuen Rasenroboter. Keine neue Terrassenbeleuchtung. Keinen neuen Grillrost. Sondern einen Melder, der funktioniert.

70 Prozent aller deutschen Eigenheime haben keinen CO-Melder. Aber Kohlenmonoxid fragt nicht, ob du einen hast.

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Leser-Kommentare 53 Kommentare
Neueste Beliebteste Älteste
MK
Markus K. aus NRW ✓ Verifiziert
vor 3 Tagen

Haben seit letztem Winter einen Kaminofen. Der Schornsteinfeger war da, alles abgenommen, alles gut. Hab diesen Artikel gelesen und mir ist ehrlich gesagt schlecht geworden. Wir schlafen oben, der Ofen ist unten, und ich hab mir noch NIE Gedanken darüber gemacht was passiert wenn irgendwas mit dem Abzug nicht stimmt. Sentinel bestellt. Kommt morgen.

Antworten 👍 47 💬 5 Melden
SB
Sabine B.
vor 5 Tagen

Mein Mann meinte ich übertreibe. Dann hab ich ihm den Abschnitt mit dem Wespennest vorgelesen. Jetzt hängt einer im Wohnzimmer und einer im Keller bei der Gastherme. Manchmal muss man den Männern erstmal was vorlesen bevor sie zuhören 😅

Antworten 👍 39 💬 3 Melden
TF
Thomas F. aus Hessen
vor 1 Woche

Bin Schornsteinfegermeister. Was der Kollege von der Feuerwehr sagt stimmt zu 100%. Wir sehen die Anlage einmal im Jahr und das wars. Was dazwischen passiert liegt ausserhalb unserer Kontrolle. Ich empfehle jedem Kunden einen CO-Melder. Die meisten sagen „muss das sein?" Ja. Muss es.

Antworten 👍 52 💬 7 Melden
JR
Julia R. aus Sachsen
vor 4 Tagen

Brauche ich den auch wenn ich keinen Kaminofen habe sondern nur eine Gastherme? Die hängt im Bad und ist erst 5 Jahre alt.

Antworten 👍 8 💬 2 Melden
SK
Stefan K. ✓ Verifiziert
vor 3 Tagen

@Julia gerade bei Gasthermen. Ein Riss im Wärmetauscher, eine poröse Dichtung an der Abgasführung, und du hast CO im Badezimmer. Das Alter der Therme spielt keine Rolle, das kann bei neuen Geräten genau so passieren. Und das Bad ist der schlimmste Raum dafür, weil es meistens klein ist und schlecht belüftet.

Antworten 👍 14 Melden
AW
Andreas W.
vor 6 Tagen

Seit drei Wochen im Einsatz, Wohnzimmer neben dem Ofen. Zeigt konstant 0 an, was mich erstmal beruhigt. Einmal beim Anheizen kurz auf 4 ppm gegangen, war dann nach 10 Minuten lüften wieder auf 0. Genau DAS will ich sehen. Nicht ein grünes Licht das mir gar nichts sagt. Sondern die echte Zahl.

Antworten 👍 31 💬 1 Melden
BF
Brigitte F. aus Österreich ✓ Verifiziert
vor 2 Wochen

In Österreich kennen wir das Problem mit den Gasthermen leider zu gut. Unsere Rauchfangkehrer warnen seit Jahren. Hab den Sentinel bei meiner Mutter im Souterrain aufgestellt, weil die eine uralte Therme hat und ich mir jedes Mal Sorgen mache wenn ich da weg fahre. Jetzt kann ich wenigstens ruhig schlafen. Sie übrigens auch.

Antworten 👍 26 💬 0 Melden
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Meine letzten Worte an dich.

Stefan Krämer, Brandoberinspektor

Stefan Krämer

Brandoberinspektor · 25 Jahre Berufsfeuerwehr

Du liest diesen Artikel nicht ohne Grund. Irgendwas hat dich hergebracht. Eine Überschrift. Ein Bild. Ein Gefühl im Bauch.

Hör auf dieses Gefühl.

Denn es gibt zwei Arten von Eigenheim-Besitzern: Die, die nach einem Artikel wie diesem handeln. Und die, die sagen „bei uns ist alles in Ordnung" und sich weiter auf Rauchmelder und den jährlichen Schornsteinfeger verlassen.

Beide haben dasselbe Haus. Denselben Kaminofen. Dieselbe Gastherme. Denselben Schornstein, in dem sich im Sommer ein Vogel verirren kann.

Der Unterschied ist: Einer von beiden wird um vier Uhr morgens geweckt. Von einem Alarm, nicht vom Notarzt.

Das kostet weniger als ein Abendessen. Und es schützt dein Haus, deine Kinder und deinen Schlaf. Jeden Tag. Jede Nacht. 365 Tage im Jahr.

Verschieb es nicht. Die Heizperiode kommt. Und Kohlenmonoxid wartet nicht, bis du bereit bist.

Der letzte CO-Melder, den du für dein Haus kaufen wirst.

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Der SchutzWacht Sentinel 4S ist ausschliesslich auf der offiziellen Webseite erhältlich.

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